Antonello Scarpelli

Antonello realisiert als Regisseur eigentlich Spielfilme. Allerdings haben seine mit Laiendarstellern inszenierten Werke eine hohe Authentizität und laufen nicht umsonst auch auf Dokumentarfilm-Festivals. Er ist ein Filmemacher, der Genre-Grenzen überschreitet und nicht zuletzt dadurch bei der Dokomotive genau richtig ist.

Antonello Scarpelli, geb. 1988 in Cosenza (Italien), studierte 2007–2011 Visuelle Kunst an der Accademia di Belle Arti di Roma. Mit einem Austauschstipendium kam er 2009 für zehn Monate an die Hochschule für Bildende Künste nach Hamburg, um Film und digitales Kino zu studieren. Peppino (2011), ein Kurzfilm, inspiriert von der Kindheit seines Großvaters, ist Antonellos Abschlussfilm an der Accademia di Belle Arti di Roma. 2012–2016 studiert er im Postgraduierten-Studiengang Film an der Kunsthochschule für Medien in Köln, wo er seinen zweiten Kurzfilm Michele (2013) fertigstellte. Beide Filme spielen in Antonellos Heimatdorf Celico in Kalabrien und wurden mit Laiendarstellern realisiert. Sein Abschlussfilm Tarda estate (2017) feierte im renommierten Filmfestival Visions du Réel Nyon seine Weltpremiere.

(Stefan Höh)

Arbeitsfelder:  Regisseur

Filmographie

  • Tarda estateSpielfilm, Regie, 2017