Johanna Sunder-Plassmann

Johanna hat von 2004 bis 2008 Freie Kunst und Medienkunst an der HBKSaar und der Accademia di Belle Arti di Brera in Mailand studiert. An der Kunsthochschule für Medien in Köln schloss sie 2013 das postgraduale Studium mit Schwerpunkt Dokumentarfilm ab.

Zwischen 2009 und 2012 hatte sie die Projektleitung für die gestalterische Umsetzung des „Museums der Unschuld“ des Literaturnobelpreisträgers Orhan Pamuk in Istanbul inne. Seitdem konzipiert und gestaltet sie Ausstellungen für Museen, darunter das Deutsche Filmmuseum Frankfurt , das Märkischen Museum Berlin und die Alte Pinakothek München.
In Co-Regie mit Tama Tobias-Macht realisiert sie Dokumentarfilme. In ihrem neusten Film „Draußen“ werden die Geschichten der obdachlosen Protagonisten anhand ihrer persönlichen Gegenstände erzählt, die auf surreale Weise im Raum inszeniert werden. Der Film feierte auf der Berlinale 2018 seine Premiere und ist für den Deutschen Filmpreis 2019 vornominiert. Johanna lebt und arbeitet in Köln.

 

(Markus Lenz und Tama Tobias-Macht)

Arbeitsfelder:  Ausstellungsgestalterin, Regisseurin

Filmographie

  • Draußen Dokumentarfilm, Regie/Schnitt, 2018
  • Blending In Kurzdokumentarfilm, Regie/Schnitt, 2017
  • Istanbul Collecting Dokumentarfilm, Regie/Schnitt, 2014