Tama Tobias-Macht

Tama ist in Jerusalem aufgewachsen. Sie studierte dort Fotografie an der Bezalel Akademie für Kunst und Design. 2006 bis 2012 studierte sie Film an der Kunsthochschule für Medien in Köln.

Sie beschäftigt sich in ihren Filmen mit den unterschiedlichen Aspekten von Heim und Heimat. Dafür untersuchte sie in mehreren Kurzfilmen unterschiedliche Wohnräume. Tamas Arbeit wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, unter anderem dem Förderpreis für junge Künstler/innen NRW, sie war außerdem für den „Preis für junge Filmkunst“ der Nationalgalerie Berlin/Deutschen Filmakademie nominiert.

In ihrem letzten Film werden obdachlose Menschen an ihren Schlafstätten portraitiert und die Frage gestellt, was es bedeutet ohne einen geschlossenen Raum zu leben. Der Film feiert seine Premiere auf der Berlinale 2018 und ist für den Deutschen Filmpreis 2019 vornominiert.
Tama lebt und arbeitet seit 2005 in Köln.

Arbeitsfelder:  Cutterin, Regisseurin

Filmographie

  • Draußen Dokumentarfilm, Regie/Schnitt, 2018
  • Blending In Kurzdokumentarfilm, Regie/Schnitt, 2017
  • El Manguito Kurzdokumentarfilm, Schnitt, 2017
  • Quimtai Kurzanimation, Schnitt, 2015
  • Istanbul Collecting Dokumentarfilm, Schnitt, 2014
  • 2000M² mit Garten Kurzdokumentarfilm, Regie/Schnitt, 2012
  • Frau Macht Kurzdokumentarfilm, Regie/Schnitt, 2011
  • Haltestelle Hansaring Kurzfilm, Regie/Schnitt, 2008