Undine Siepker

Undine Siepker (geb. 1979) arbeitet als Regisseurin, Filmeditorin und Grafikdesignerin.
In ihrem Falle reicht die Aufzählung ihrer Projekte aus, um einen guten Eindruck von ihrer Persönlichkeit als multitalentierten Tausendsassa zu bekommen: Sie studierte Visuelle Kommunikation an der Bauhaus Universität in Weimar und an der Haute école d’art et de design in Genf mit Fokus auf Dokumentarfilm und Videokunst. Sie arbeitete als Regieassistentin für Uli Gaulke und Jeannette Eggert, bevor sie ihren ersten eigenen abendfüllenden Dokumentarfilm »Freifliegen« (2008) über die Lebensgeschichten von Piloten und Stewardessen aus der DDR realisierte. Während des anschließenden Postgraduiertenstudiums an der Kunsthochschule für Medien Köln realisierte sie den preisgekrönten Kurzfilm »Ali sein Garten« (2010) als Teil des Gruppenfilms »Zeche is nich« im Auftrag des ZDF Das Kleine Fernsehspiel über das multikulturelle Zusammenleben in einer Essener Schrebergartensiedlung. Mit einem Stipendium des DAAD reiste Undine Siepker 2013/14 ein Jahr durch Chile. In ihrem neuesten Projekt »Manchmal ess ich morgens Brot« (2017) für das Literaturfestival lit. Ruhr erzählt sie Einwanderergeschichten des Ruhrgebiets – als multimediale Lesung mit dokumentarischen Filmportraits.

Arbeitsfelder:  Cutterin, Grafikdesignerin, Regisseurin

Filmographie

  • Manchmal ess ich morgens Brot Biografische Lesung mit Filmportraits, Regie, 2017
  • Heute trag ich grünEssayfilm, Regie, 2015
  • Ali sein Garten Kurzdokumentarfilm, Regie, 2010
  • Freifliegen Dokumentarfilm, Regie, 2008
  • Tödliches Geheimnis Kurzreportage, Regie, 2008
  • Kalte Hände Kurzdokumentarfilm, Regie, 2005
  • La Disparîtion Kurzfilm, Regie, 2004